Die Magd von Fairbourne Hall

Autorin: Julie Klassen

Verlag: SCM Hänssler (3. Mai 2016)

 

Worum geht’s (Klappentext)

Äußerlich ist Margaret Macy auf Rosen gebettet. Doch ihr Stiefvater möchte sie mit seinem skrupellosen Neffen Marcus verheiraten. Margaret flieht und nimmt in dem herrschaftlichen Gut Fairbourne Hall eine Anstellung als Dienstmädchen an. Ausgerechnet dessen Hausherr jedoch entpuppt sich als Nathaniel Upchurch, dem sie vor Jahren einen Korb gegeben hat. Voller Angst, entdeckt zu werden, lernt Margaret zum ersten Mal in ihrem Leben, was es heißt, zu arbeiten. Wenn sie bis zu ihrem Geburtstag durchhält, wartet das Erbe einer betuchten Tante auf sie, das ihr ein eigenständiges Leben ermöglichen würde.

 

Rezension:

Durch Zufall bin ich diesen wundervollen Roman gestoßen, habe ihn eine Weile auf meinem Stapel ungelesener Bücher liegen gehabt, hatte ihn wohl auch ein paarmal in der Hand. Als eingefleischte Mittelalter-Leserin, was historische Romane angeht, fand er immer ganz schnell auf den Stapel zurück. Ein großer Fehler, wie sich herausstellte, denn „Die Magd auf Fairbourne Hall“ zog mich ganz schnell in ihren Bann. Die Geschichte der verwöhnte Margaret Marcy liest sich wie ein Märchen aus der Zeit Jane Austens, eine Variante des Königs Drosselbart, in der die zickige Prinzessin den Prinzen verschmäht und die Rechnung dafür bezahlen muss, indem sie auf der unterste Stufe der sozialen Hackordnung landet. Dort lernt sie erstmal Bescheidenheit und dass alle Menschen gleich viel wert sind. Dann lernt sie den damals Verschmähten kennen und lieben – nur schade, dass der vorgibt, sie nicht zu erkennen.

Anfangs war ich, wie gesagt, skeptisch. Doch schon nach den ersten Seiten war ich von der Geschichte, ihren Figuren, der ganzen Atmosphäre bezaubert. Die Hackordnung unter den Bediensteten dieser Zeit, das genaue Regelwerk, welches das gesellschaftliche Leben ebenso bestimmte, wie die Führung eines Haushalts und gleichzeitig die Romantik, für die sich in dieser Zeit nicht einmal Männer schämen müssen – all das nimmt den Leser auf eine märchenhafte Reise in die Vergangenheit mit.

Und es gibt für mich noch eine gute Nachricht: „Die Magd von Fairbourne Hall“ ist bei weitem nicht der einzige Roman von Julie Klassen, sondern es gibt noch mindestens weitere vierzehn Romane von ihr, die alle in der Regency-Zeit spielen.

 

Fazit:

Mit Julie Klassen habe ich eine neue Lieblingsautorin gefunden. Wer Lust hat auf eine märchenhafte Reise in die Zeit von Jane Austen, der sollte sich „Die Magd von Fairbourne Hall“ unbedingt ganz schnell zulegen.

 

Produktinformationen

  • Taschenbuch:480 Seiten
  • Verlag:SCM Hänssler (3. Mai 2016)
  • Sprache:Deutsch
  • ISBN-10:3775157433
  • ISBN-13:978-3775157438
  • Originaltitel:The Maid of Fairbourne Hall
  • Größe und/oder Gewicht: 12 x 3 x 19 cm

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