Gelobtes Land

Autorin: Christine Heimannsberg
Verlag: Bookmundo

Worum geht’s (Klappentext)

In Europa ist nichts mehr wie es war: Nach dem Vorfall ist der länderreiche Kontinent auf einen Bruchteil seiner Größe reduziert und wird von einer restriktiven Regierung sowie archaischen Clans beherrscht. Die oberste Maxime lautet, das Überleben der männlichen Nachkommen zu sichern.

Als die achtzehnjährige Lore von einem Treffen mit ihrer heimlichen Liebe Jul auf den elterlichen Hof zurückkommt, bricht die Katastrophe über sie herein. Der Anführer des Nachbarclans ist tot – in Notwehr erschlagen von ihrem jüngeren Bruder Jame. Lore muss mit ihm fliehen und alles zurücklassen. Ihr Ziel: das Gelobte Land, ein mystischer Sehnsuchtsort, von dem niemand weiß, ob es ihn wirklich gibt, oder wo er sich befindet.

HOOP – Der erste Band zur Trilogie über Hoffnung, Glaube und Liebe in einer vom Klimawandel und der Macht des Stärkeren gezeichneten Zukunft.

Rezension

Ich bin wirklich verärgert. Nach zwei Leseabenden ist dieser wunderbare erste Teil der Trilogie „Gelobtes Land“ zu Ende und wie lang man auf einen zweiten oder dritten Band warten muss, weiß man ja. Können diese Autoren nicht schneller arbeiten, frage ich mich in so einem Fall dann immer. Um es in anderen Worten zu sagen: Die Geschichte von Christine Heimannsberg hat mich mitgerissen, tief eintauchen lassen in eine Wirklichkeit, die hoffentlich nie so ausschaut und lässt mich auch nach Beendigung dieses Bandes nicht los.

Durch den Erzählstil in der Ich-Perspektive und im Präsens bekommt die Geschichte eine große Direktheit, der Leser fühlt sich eingebunden ins Geschehen und kommt auch nach dem Umblättern der letzten Seite nicht mehr davon los.

Nur zwei klitzekleine Fragezeichen sind bei mir aufgetaucht: Auf der einen Seite gibt es diese Fixiertheit auf die männlichen Nachkommen – die ich nicht in Frage stellen will, weil es sie ja auch in einigen Kulturen der Gegenwart gibt – auf der anderen Seite der übertriebene Schutz der minderjährigen Mädchen. Aber das sind Peanuts. Sonst ist der Inhalt absolut schlüssig und die Geschichte erinnert in ihrer Spannung und Erzählkunst an die großen Dystopien wie „Die Bestimmung“ oder „Panem“. Ich wünsche dem Roman genauso viel Erfolg!

Fazit:

Christine Heimannsberg ist da ein absolut umwerfendes Buch gelungen und ich hoffe für die Leser, dass der zweite Band wirklich – wie die Autorin auf ihrer Website schreibt „etwas beleidigt im Sessel rumhockt, drei Kapitel hängen noch im Notizbuch fest, das Letzte sogar noch im Kopf der Autorin.“. Das verspricht doch ein baldiges Weiterlesen. Danke für das wunderbare Buch!

 

 

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2 Antworten auf „Gelobtes Land

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